Wissenswertes Bali

Wappen der Provinz

 

Seit dem 29.08.16 sind wir in Bali angekommen.

Bali ist eine zu Indonesien gehörende Insel am Indischen Ozean mit subtropischen Klima mit hoher Luftfeuchtgkeit. Bali hat ca. 4 Mill. Einwohner und ist ein wunderschönes und freundliches Land was mit 92% Hinduistisch ist. Die Hauptstadt ist Depasar. Die beste Reisezeit ist von April bis Oktober.

Die wichtigste Geldquelle ist bereits der Tourismus von dem allerdings 22% der Bevölkerung lebt. 4Mill. Menschen bereisen die tolle Insel pro Jahr und sie zählt zu den 10 besten Tauchspots der Welt. Die größte Einnahmequelle ist die Landwirtschaft denn am meisten werden Reis und Kokosnüsse exportiert.

92.4%  sind Hinduisten und Bali ist die einzige Region außerhalb Indiens, Nepals und Mauritius mit einer hinduistischen Bevölkerungsmehrheit. Bali wird die Insel der tausend Tempel genannt und die Religion steht über allem und regelt das komplette Leben. In jedem Dorf gibt es jeweils drei Tempelanlagen und jede Familie oder jedes Haus besitzt einen eigenen  kleinen Tempel, oder zumindest eine Opferstelle wo sie mehrmals am Tag Opfergaben hinbringen und Weihrauch anzünden sowie ein kurzes Gebet halten.  Die Götter wohnen auf dem Vulkan und die Unterwelt ist im Meer.

Die Amtssprache ist balinesisch und die zweite Sprache indonesisch.

1€=14600 IDR

Transport

  • Definitiv ist ein Scooter empfehlenswert. Bei dem Verkehr kann man sich überall durch schlengeln. Ca. 4€/Tag und ab einer Woche gibt es Rabatt. Lieber an eine öffentliche Tankstelle fahren drnn hier steht der Preis pro Liter dran. Oftmals gibt es kleine Zapfsäulen oder Flaschen mit Petrol am Straßenrand die überteuert verkauft werden.
  • Taxi ist immer verhandlugssache. Flughafen bis Kuta 4€. Aber Uber ist empfehlenswert und günstiger. Uber ist eine App und funktioniert leider nur mit Internet und der Fahrpreis wird direkt von der hinterlegten Kreditkarte abgebucht
  • Übrigens: immer ruhig bleiben und viel Zeit für den Weg einplanen. Teilweise benötigt man für 30km 1.5h

Unterkunft

  • Duo Legian Hotel. 14€ pro Nacht für 2 Personen. Super sauber und modern. Nähe Kuta im Stadtteil Legian
  • The Brother Village. 45€ pro Nacht für 2 Personen. Absolut wie im Urlaub. Nähe Pandang Pandang Beach. Beach ist ein Surfertraum.
  • Happy Inn/Rena House.22€ pro Nacht für 2 Personen mit Frühstück. Ein Traum an einer Seitenstraße was man nie erwarten würde. Sehr zentral in Ubud gelegen.
  • Generell ist es sehr einfach vor Ort etwas zufinden, es gibt überall unterkünfte die günstiger sind vor Ort zu buchen als online. Außeredem hat man die Möglichkeit sich das Zimmer vor Ort anzusehen.

Sightseeing

  • Uluwatu Tempel. Eintritt: 30.000 IRD/Person. Der Pura Uluwatu zählt zu den 6 wichtigsten Tempeln auf Bali, und er ist zweifelsohne einer der am schönsten gelegenen. Auf der Halbinsel Bukit ganz im Süden der Insel liegt er spektakulär auf einer 70 Meter hohen Felsklippe über dem Meer. Er ist vor allem bekannt und geliebt für die dort lebenden Affen und die großartigen Sonnenuntergänge.
  • Goa Gajah, die Elefantenhöhle. Eintritt: 15.000 IRD/Person. Die Elefantenhöhle Goa Gajah ist nicht weit von Ubud gelegen. Sie stammt vermutlich aus dem 9 Jahrhundert und diente als Heiligtum. Sie ist eine beliebte Attraktion für Touristen, auch wenn sie deutlich kleiner ist als andere Tempel und Sehenswürdigkeiten.ber Ihren Namen gibt es durchaus Verwirrung, denn es hat früher keine Elefanten auf Bali gegeben. Vielleicht hat der niederländische Archäologe bei der Entdeckung der Höhle im Jahr 1923 die Fratze über dem Eingang für einen Elefantenkopf gehalten. Oder der Name ist in Anlehnung an die hinduistische Gottheit Ganesha entstanden.
  • Monkey Forest in Ubud. Eintritt: 40.000 IRD/Person. Affen können auf Bali in freier Wildbahn erlebt werden. Die Tiere gelten hier als heilig und werden gepflegt. Da sie nicht gejagt werden und den Mensch als Futterquelle kennen, sind sie alles andere als scheu. Besonders die Langschwanzmakaken sind auf der Insel häufig anzutreffen. Besonders in den Affenwäldern und in einigen Tempelanlagen kommt man gut und leicht mit ihnen in Kontakt. Die Affenwälder auf Bali kosten grundsätzlich einen kleinen Eintritt, am Eingang werden Bananen und Erdnüsse als Futter verkauft und teilweise bieten Guides ihre Dienste an.
  • Tegenungan Wasserfall. Eintritt: 10.000 IRD/Person. Hier kann man baden und auf den gemiteten Liegen relaxen oder bei einer Kokosnuss für 25.000 IRD den Ausblick genießen.
  • Tibumana Wasserfall. Eintritt: 10.000 IRD/Person. Nicht so touristisch erschlossen und eine kleine Abkühlung wert.
  • Tanah Lot, der Tempel im Meer. Auf einem kleinen Fels vor der Südwestküste Balis ist der Meerestempel Tanah Lot gebaut. Bei Sonnenuntergang, wenn die Sonne hinter ihm im Meer versinkt, ist er so spektakulär wie beliebt als Fotomotiv. Der Tempel auf den Steinen wird bei Flut komplett vom Meer umspült und ist einfach schön.
  • Pura Besakii ist der wichtigste, größte und bedeutendste hinduistische Tempel auf Bali, eben der Muttertempel. Er liegt auf 950m Höhe auf dem Südwesthang am Vulkan Gunung Agung, dem Glauben nach eine Replik vom Bergs Meru der Zentrum des Universums gilt. Das hinduistische Heiligtum ist einen Besuch absolut wert und zu Recht eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Bali. Allerdings sollte man beim Besuch wissen, dass Pura Besakih auch ein touristisches Zentrum mit kleinen Begleiterscheinungen ist.
  • Taman Ujung, der Wasserpalast. Der Wasserpalast liegt direkt zwischen dem nahen Meer und dem Hang des Mount Agnung. Er trägt den offiziellen Namen Taman Sukasada Ujung und wird oft als Schwester-Stätte von Tirtagangga bezeichnet, auch wenn er älter ist. Der Komplex mit seinen zwei großen Wasserbassins, den historischen Gebäuden und den Brücken über den See ist außergewöhnlich, denn er vereinigt die Einflüsse sowohl der balinesischen als auch der europäischen Architektur in seinem Baustil.
  • Pura Ulun Danu Bratan. Der Tempel Ulun Danu zählt nicht nur zu den schönsten, sondern auch den am meisten fotografierten Motiven von Bali. Malerisch liegen die beiden Merus (hinduistische Tempelgebäude mit mehreren übereinander liegenden Dächern) im See und spiegeln sich im Wasser vor der Bergkulisse.
  • Fledermaustempel Goa Lawah. Der hinduistische Tempel Goa Lawah ist direkt vor einer Fledermaushöhle an der Ostküste Balis gebaut. Hinter dem Altar schwirren tausende von Fledermäusen und machen komische Geräusche. Außerdem heißt es, würden in der Höhle Pythonschlangen leben, die sich von den Fledermäusen ernähren. Die Tiere, die in einem Tempel leben sind übrigens heilig, kein Gläubiger würde ihnen etwas tun.
  • Reisterrassen. Die grünen bewässerten Terrassen in denen der Reis wächst prägen die Landschaft von Bali. Vor allem an Bergen ziehen sich die Becken in Stufen den Hang hinauf, ab und zu unterbrochen von einer Palme oder einem Schrein. Besonders beeindruckend an der uralten Tradition des Reisanbaus auf Bali: Die Reisterrassen werden seit eh und je von Hand angelegt. So sieht man öfters Menschen in den Reisfeldern arbeiten und ab und zu eine Kuh die einen Pflug zieht. Traktoren kommen aber maximal (und auch dort selten) auf den Feldern in den Ebenen zum Einsatz.
  • Der Gunung Batur ist einer der beiden Vulkane im Osten von Bali. Er ist immer noch aktiv und speit ab und zu ein bisschen Rauch und Asche. Besonders beliebt ist er bei Besuchern der Insel, denn eine Besteigung des Bergs zum Sonnenaufgang ist ein besonderes Erlebnis.

Essen

  • Generell ist es in den Seintenstraßen günstiger als in den Hauptstraßen. Und sobald man aus den touristischen Zentrum raus fährt kann man für 3€ zu zweit bei den Einheimischen essen. Traut euch, es ist lecker
  • Wenn man möchte geht es auch etwas exklusiver. Wir haben in Ubud in dem Restaurant „Rouge“ Sushi gegessen welches bei TripAdvisor auf Platz 1 ist. 4 Sushivariationen, Wein und Bier für 44€. Nichts im Vergleich zu Deutschland denn in da würde man für so ein Essen,Ambiente und Service locker mehr als 200 € bezahlen.

Tipps

  • Geld nur in Banken tauschen. In den kleinen Buden locken sie einen mit einem gutem Kurs und betrügen einen sehr geschickt
  • Pakete nach Europa verschicken. Wenn man sein überflüssiges Gepäck als Backpacker los werden will ist der Preis dafür auf Bali unschlagbar. Wir haben für 31kg 158€ mit Sachversicherung beszahlt/Seefracht und dauert bis 3Monate
  • Schuhe werden vor den Shops oder Häusern ausgezogen, keiner läuft mit Schuhen da rein wo man lebt

Allgemein:

  • es gibt deutsche Steckdosen und man benötigt keine Adapter
  • überall gibt es in den Unterkünften und in den Restaurants Internet und vor allem gutes
  • Verkehr ist erstmal schockierend. Aber jeder gibt auf jeden Acht. Wenn man das Konzept erstmal raus hat funktioniert es super. Auch wenn das Hupen nervt es dient zur Warnung bzw. Achtung ich komme
  • Leider wird für alles Geld verlangt. Jede Tempelanlage, Parkplatz und teilweise für die Sharons zum Ausleihen. Es ist irgendwie schade, dass sie ihre Religion so verkaufen. In Deutschland wird ja für die Kirchen auch kein Eintritt verlangt
  • Ein Sharon ist ein Tuch was man sich in jedem Tempel umbinden MUSS. Am besten ein günstiges kaufen und immer bei Tempelbesichtigungen dabei haben

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