10 Tage durch Bali 2

Am 05.09. geht es nach einer kurzen Nacht zum Tempel Goa Lawah, dem Fledermaustempel. Der hinduistische Tempel Goa Lawah ist direkt vor einer Fledermaushöhle an der Ostküste Balis gebaut. Hinter dem Altar schwirren tausende von Fledermäusen und machen komische Geräusche. Außerdem heißt es, würden in der Höhle Pythonschlangen leben, die sich von den Fledermäusen ernähren. Die Tiere, die in einem Tempel leben sind übrigens heilig, kein Gläubiger würde ihnen etwas tun.


Weiter gehts in einen  wunderschönen Wassergarten Namens Tirtaganga. Die Anlage auf Bali ist Wassergarten und Schwimmbad in einem und wird gespeist von einer heiligen Quelle. Darauf deutet schon der Name hin, denn Tirtagangga (auch Tirta Gangga oder Tirtha Gangga) übersetzt sich mit “Heilige Wasser des Ganges” und der Ganges ist der heilige Fluss der Hindus. Im Garten des Wasserpalasts kann man viel Zeit verbringen und die Wasserspiele, die Statuen mit ihren Spiegelungen im Wasser und die Grünanlage darum herum auf sich wirken lassen.

 

Weiter gehts zum Ujung Wasserpalast. Der Wasserpalast liegt direkt zwischen dem nahen Meer und dem Hang des Mount Agnung. Er trägt den offiziellen Namen Taman Sukasada Ujung und wird oft als Schwester-Stätte von Tirtagangga bezeichnet, auch wenn er älter ist. Der Komplex mit seinen zwei großen Wasserbassins, den historischen Gebäuden und den Brücken über den See ist außergewöhnlich, denn er vereinigt die Einflüsse sowohl der balinesischen als auch der europäischen Architektur in seinem Baustil.

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Am Ende des Tages landen wir in Gianyar auf einem Nightmarket. Von Essen über Kleidung bis hin zu Fischen gab es dort alles zu kaufen. Als einzige Europäer waren wir der Hingucker schlechthin. Auf ein paar Selfies mussten wir auch mit drauf.

Den nächsten Morgen sind wir extra früher aufgestanden um der Zeremonie des Galungan Feiertags beizuwohnen. Wir hatten gleich 2 Einladungen und sind uberwältigt von dem ganzen Spektakel. In dem 1. Post von Bali haben wir ja bereits geschrieben, dass ein besonderer Feiertag (Galungan) vor der Tür steht. Danach fahren wir noch zu einer Kaffeeplantage um endlich den berühmten „Luwak“ Kaffee zu verköstigen. Der Luwak Kaffee ist einer der teuersten Kaffees auf der Welt und wird tatsächlich aus den Exkrementen der Fleckenmusang (Schleichkatzenart) gewonnen. Die Katzen fressen Kaffeekirschen und scheiden diese wieder aus, da sie nur das Fuchtfleisch verdaeuen können. Aus den ausgeschiedenen Bohnen entsteht der teure Luwak Kaffee. Unserer Meinung nach war er okay aber nicht der Knaller und vor allem seinen Preis nicht wert.

Am 08.09. versuchen wir es nochmals bei dem Konsulat um für Tom einen vorläufigen Reisepass zu bekommen. Konsulat immer noch in Deutschland und wir stinke sauer. Egal, wir versuchen es trotzdem um unseren bereits umgebuchten Flug nach Sri Lanka am 22.09. zu bekommen. Wir halten euch auf dem laufenden.

Erstmal gehts den nächsten Morgen auf die Gili Inseln. Start Gili Air.

Cheers Tom und Anika


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