Chile und Argentinien 

Von Bolivien reisen wir mit ein paar Leuten, die wir auf unserer 3 tages Tour (Salar de Uyuni) kennen gelernt haben, nach San Pedro de Chile weiter. Ein paar Tage verbringen wir in der Wüstenstadt. Endlich besseres Essen, warme Temperaturen und modernere Menschen. In Bolivien empfanden wir das Essen für grauenvoll. Zusammen machen wir eine Biketour durch eine Mondlandschaft (Valle del luna). 20km Fahrradfahren kann ganz schön anstrengend sein aber es lohnt sich. Wir klettern durch Höhlen und auf Dünen und entdecken die skurrilsten Aussichten.

Von Chile aus geht’s weiter nach Salta. Salta liegt in Argentinien und liegt im Norden des Landes. Nun fahren wir im Zick Zack runter durch Chile und Argentinien bis wir in Patagonien (Patagonien wird in zwei durch die Anden voneinander getrennte Großlandschaften unterteilt.Es besteht aus Westpatagonien, dass überwiegend zu Chile gehört, und dem größtenteils zu Argentinien gehörenden Ostpatagonien) ankommen werden. Wir Crossen in 3 tagen zum 3. Mal eine Grenze.

Salta ist seit ein paar Jahren sehr angesagt unter den Backpackern. Mit der Teleferico (10€ p.P.) oder zu Fuß kann man den höchst gelegenen Berg der Stadt erkunden. Aber auch viele Kirchen und Museen sind zu bestaunen.

 

Von Salta fahren wir mit dem Bus nach Cafayete, einem kleinen gemütlichen Ort mit vielen Bodegas.

Natürlich machen wir eine Weintour und lernen ein Pärchen aus Helsinki kennen mit denen wir weitere nette Tage verbringen. Einen Ausflug durch die Canions darf hier nicht fehlen, man bekommt den Eindruck als wäre man auf dem Mars. Rote Berge verzieren die Landschaft die vor tausenden von Jahren noch unter Wasser standen.

 

Mit einem kurzen Zwischenstopp in Tucuman, eine der häßligsten und ältesten Städte von Argentinien, geht’s weiter nach Cordoba.

Cordoba ist mit 1.5 Millionen Einwohnern die zweit größte Stadt in Argentinien und liegt genauso im Norden. Mit 40 Grad fließen wir dahin und möchten uns eigentlich gar nicht viel bewegen. Cordoba hat trotzdem einige schöne Spots zu bieten aber im großen und ganzen ist es halt nur eine Großstadt. Wir haben an unserem 1. Tag das Vergnügen eine Schwulen und Lesbenparade zu beobachten was wirklich sehr amüsant ist. Wir erkunden die Stadt zu Fuß und entdecken sehr viele Kirchen. 14 Kirchen gibt es alleine nur in der Innenstadt und jeder Einheimische der an einer vorbei geht kreuzigt sich symbolisch. Am 2. Tag machen wir eine Tour mit dem Red Bus und bekommen auch einen Einblick ins Getto.

Mendoza liegt 10h  Busfahrt  (wie immer sind wir mit dem Bus unterwegs und haben bereits insgesamt 5000 km hinter uns gebracht) südlich von Cordoba entfernt. In Mendoza angekommen machen wir eine Free Walking Tour und erfahren, dass es gewisse Angebote von der Regierung gibt. Sobald es, bei einem Aufenthalt von 7 Tagen, einmal regnet, bekommt man das komplette Geld von der Unterkunft zurück. Klappt nur sehr selten, da es hier einfach kaum regnet. Mendoza ist eine Wüstenstadt, trotzdem ist die Stadt voller grüner Bäume (was auch gut so ist ansonsten hält man es kaum aus vor Hitze) aber diese werden durch Schmelzwasser bewässert. 1861 wird die Stadt durch ein heftiges Erdbeben dem Boden gleich gemacht. Beim Wiederaufbau wurden breite Alleen und große Plazas errichtet.

Da Mendoza mit 70% den größten Weinanteil Argentiniens liefert durfte natürlich auch eine Weintour durch einige Bodegas nicht fehlen. Mit den Bikes klappern wir eine Bodega nach der anderen ab.


Und nun geht’s mal wieder auf nach Chile. 1. Stop Valparaiso dann Santiago.

 

Wie waren Eure Erlebnisse in Nordargentinien?

Haben wir auf unserem Weg einen Geheimtipp ausgelassen? Dann schreibt was in den Kommentaren….

Wir freuen uns über jeden Kommentar.


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