Do you want to hitchhike?

Hola Chicos,

nachdem wir Puerto Varas verlassen stellen wir uns die Frage: trauen wir uns mal zu Trampen? Warum eigentlich nicht, wir haben ja auch einige Anhalter mitgenommen und haben tolle Erfahrungen damit gemacht. Also auf gehts, Schild gebastelt und los. Wir sind tatsächlich von Puerto Varas bis nach Buenos Aires gehitchhiked und wurden nicht enttäuscht. Wir haben wunderbare und freundliche Menschen kennen gelernt. Natürlich steht man auch mal länger und bekommt einen schweren Arm aber es lohnt sich.  Mit 18 verschiedenen Leuten sind wir ca. 2800km, bis Buenos Aires, gekommen.

Unser Highlight war Daniel unser Truckfahrer. Ja wir sind zum ersten Mal mit einem Truck gefahren. Bis 1km vor die Grenze zu Argentinien hat er uns mitgenommen  (es ist verboten als Truckfahrer Tramper mitzunehmen). Das hieß, dass wir tatsächlich per Fuß im nirgendwo über die Grenze gelaufen sind und alle haben uns blöd angeschaut, dass man ohne ein Fahrzeug die Grenze passiert. Die Grenzübergänge liegen nämlich immer im nirgendwo und es ist sehr weit bis zur nächsten Stadt. Kaum drüber gelaufen hat uns ein Pärchen gefragt ob wir nicht mitfahren wollen. Also ging es mit nach Bariloche  (Argentinien). In Bariloche verbringen wir 2 Tage und lassen uns am Wasser den Wind um die Nase wehen. Am nächsten Tag gehts weiter über Esquel quer rüber in den Osten Argentiens, nach Puerto Madryn. Hier kann man bis November Wale beobachten. In Puerto Madryn verbringen wir den 24.12.17 und sind gänzlich enttäuscht. Kein Restaurant oder eine Bar hat geöffnet also gehen wir ohne Essen ins Bett. Am 25. und 26.12.17 verbringen wir sie Tage in dem Touristenort Las grutas. Hier säumen sich die Argentinier am Strand und alles ist etwas überteuert.

 

Über Bahia Blanca und Azul gehts weiter hoch mach Buenos Aires. Klar war es oft schwer per Anhalter weiter zu kommen und es war nervig in der brennenden Sonne zu stehen aber letztendlich sind wir da angekommen wo wir Silvester sein wollten, in der Metropole Buenos Aires. Mein 1. Eindruck ist nicht der Beste also sehen wir mal ob sich dieser noch ändert. Jeder schwärmte doch bis jetzt von dieser Stadt. Am nächsten Tag gehen wir ein bisschen durch die Stadt, die aus mehr als 40 Stadtteilen besteht, sowie zum berühmten Friedhof. Abends fahren wir ins Casino welches ein nachgebautes Mississippischiff ist. Ich habe mich am Roulette versucht während Tom es beim Poker versuchte und das mit Erfolg.

Am 31.12.17 machen wir mal wieder eine free walking tour und treffen ein deutsches Pärchen mit denen wir Abends Silvester verbringen. Was erwartet einen in so einer riesigen Stadt? Tango, Party, tnazende Menschen und offene Bars eigentlich. Aber es war sogar schwierig ein offenes Restaurant zu finden. Zum Schluss hatten wir trotzdem viel Spaß aber unsere Erwartungen wurden leider nicht erfüllt. Am 1.01.18 hatte alles zu also machen wir am nächsten Tag eine Tour mit dem hop on hop off Bus. Hier beeindruckt uns das Stadtviertel La Boca, wo der Tango seinen Ursprung findet. Bunte Häuser und Restaurants wo Tango getanzt wird.

Am letzten Tag bevor unsere Fähre nach Uruguay geht besuchen wir noch das älteste Kaffee der Stadt wo Schlangen sich reihen um rein zu dürfen.

Von Buenos Aires fahren wir mit der Fähre, auf dem breitesten Süßwasserfluß (Rio de la Plata) der Welt, nach Uruguay.
Nach insgesamt mehr als einem Monat in Argentinien können wir sagen, dass wir etwas enttäuscht sind von diesem Land. Es hieß, dass es nett Menschen gibt-nein es sind nicht viele nett. Sie nuscheln einen auf spanisch zurecht und denken oft nicht mit. Und was die touristischen Einfachheiten angeht sind sie noch weit von entfernt. Argentinien und Chile sind wie Hamburg und Bremen und letztendlich hat Chile mit einer schöneren Landschaft und viel netteren Menschen gepunktet. Der einzige Vorteil Argentiens ist tatsächlich, das wirklich sehr gute Steak. Im Supermarkt bekommt man das Filet für nur 10€ das Kilo und wir haben uns dumm und dämlich gegessen. Letztendlich ist Buenos Aires auch nur eine Großstadt. Adios Argentinien hola Uruguay.

Tom und Anika


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